St. Johannis

Ev. Gemeinde in Mainz

 
  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Stand der Bauarbeiten

Februar 2012

Mit der Innenrenovierung hat das Evangelische Dekanat Mainz das Architektenbüro Andreas Milch beauftragt. Eine Gesamtkonzeption ist erstellt. Die Finanzierung der jetzt auf 1.9. Mio geschätzten Renovierung befindet sich in der Klärungsphase. Die Gemeinde muss noch einmal 50 000 Euro auf als Eigenmittel aufbringen, nachdem sie bereits 210 000 Euro für die Innenrenovierung aufbrachte.

Die Reihe der Benefiz Veranstaltungen setzt sich also 2012 fort.

Die Gemeinde rechnet mit dem Renovierungsbeginn im Sommer 2012.

Veranstaltungsideen und Hilfe zur Ausführung sind immer willkommen., besonders für die Zeit, in der die Kirche wegen der Baumaßnahmen geschlossen sein wird und nicht für Veranstaltungen genutzt werden kann.

 

April 2011

Die Bauforschung durch das Amt für Denkmalschutz in Verbundung mit der Universität Heidelberg unter der Leitung von Frau Dr. Pia Heberer, Mainz ist fündig geworden, hat ihre Ergebnisse aber noch nicht publiziert. Die Risse in den Musterachsen sind kartiert, und die Fachleute haben sich die Köpfe fast zerbrochen, wie Risse in so einem alten Mauerwerk am besten zu behandeln seien, denn heilt man den einen Risse, kann das alte Mauerwerk an anderer Stelle aufreißen. So eine alte Mauer ist eben wie ein uraltes Tuch, das reißt, dies ist gewissermaßen sein Alterszeichen.
Die Abstimmungen für das Innere der Kirche ergeben, dass wirklich restauriert wird, nicht umgebaut. Ein Wunsch ist es, die Figur des Auferstandenen Christus aus der niedrigen Kapelle
in die Weite und Höhe der Kirchenwand zu nehmen, die Kapelle von den Bänken zu befreien und zu Bestuhlen, sie wird viel genutzt , wäre dann aber flexibler zu nutzen. In der Kirche aber bleiben die Bänke erhalten. Es bleiben zu restaurieren: Heizung, Elektrizität, Fußboden, Anstrich.
Wir stellen uns ein auf die Baukosten von mindestens einer Mio Euro, von der die Gemeinde 20% zu tragen hat. Die Planungen sind im Gange, die Kirche kann bis August genutzt werden, die weitere Nutzung ist noch offen. Die Außenanlagen sind ebenfalls in Planung, werden aber als Baufeld gebraucht und sollten erst zum Schluß fertiggestellt werden.
 

Juni 2010

Die Außenrenovierung der Johanniskirche wurde abgeschlossen.
Es bleibt die Renovierung und der Anstrich der Türen die Vorplatzgestaltung und die Gestaltung des verwinkelten Vorplatzes um den Kirchturm. Priorität hat die barrierefreie Gestaltung des Kirchenvorplatzes.
Das 2. Halbjahr 2010 diente zur Bauforschung, Planung und Durchführung der Rissanierung der uralten Wände von innen und der Grundlagenermittlung für die Renovierungsnotwendigkeiten 2011. Weiter geht es 2011.
 

März 2010

Sobald es das Wetter zulässt, kommen die Dachdecker aus dem Thüringer Wald – ob Luther so ähnlich gesprochen hat? – zurück und erneuern das Dach des Georgsaals. Sobald es das Wetter zulässt, wird der Anstrich zu Ende gebracht. Sobald es das Wetter es zulässt, werden die neu verbleiten und gereinigten Fenster wieder eingesetzt. Ostern wollen wir mit neuem Licht durch neue Fenster feiern.
Nach der Ausrüstung muss der Vorplatz barrierefrei gestaltet werden, unmissverständlich nicht als Parkplatz benutzbar, so dass man sich zum Besuch der Kirche nicht durch Autos schlängeln muss, was Touristenführer schon lange angemahnt hatten. Sie werden die Baumhasel – Bäume vermissen. Sie haben den Vorplatz mit ihren Wurzeln gewellt und sind gewichen. Aber für jeden gefällten Baum ist Ersatz gefordet, gut, dass das so ist.
Es ist Planungs- und Vorbereitungszeit für die Innensanierung. An einer Musterachse an der nördlichen Innenwand werden die Risse kartiert, zuerst auf dem Putz, dann unter dem Putz und gegeneinander gehalten. Der Putz wird musterweise abgeschlagen. Diese Vorarbeiten sind notwendig für die Risssanierung und die Entscheidung, ob und wo der Putz abgeschlagen und erneuert werden muss, oder ob ein Anstrich genügt.
 

Dezember 2009

Zu Weihnachten: die Kirche wird ausgerüstet, soweit sie gestrichen ist, die Hüllen fallen von oben. Der Bauzaun bleibt noch stehen, die unfertigen Teile zu schützen, denn wegen der Außentemperaturen kann nicht weiter gestrichen werden, da die Farben eine Temperatur von mehr als 5 Grad C+ braucht. Die Kreuze sind neu vergoldet, das Dach der Kirche komplett neu verschiefert mit deutschen Moselschiefer, die Wände zweimal verputzt und gestrichen, der Blitzschutz erneuert, die Tauben mit Netzen vergrämt, der Schornstein schönheitschirurgisch verkleinert und verschiefert.
Der Turm bleibt eingerüstet, bis die neu verbleiten Fenster wieder eingesetzt sind. Es fehlen noch die Dachdeckung des Georgsaals und des Nonweilersaals und der restliche Anstrich. Bis Ostern hofft die Gemeinde, die Außenrenovierung abgeschlossen zu haben.
 
Wie geht es weiter?
2010 beginnt mit dem Aufmaß der Kirche innen,  Einsetzen der Fenster, der Planung der einzelnen Gewerke, Heizungsergänzung, Wände, Beleuchtung, eventuell Steinfußboden und dann kann ein Kostenrahmen erstellt werden und Zeitplanung stattfinden. Auch die Bauforschung wird innen aktiv wie schon außen.   
 

August 2009

Das Dach ist so gut wie fertig und der neue Schiefer strahlt schon in der Sommersonne, die Glocken läuten wieder.

Auch die Putzarbeiten kommen voran. Der alte Putz ist bis auf wenige Ausnahmen schon abgeschlagen und an einigen Stellen ist bereits eine neue Schicht aufgetragen.

Das Mauerwerk wird nun auch durch Forscher, geleitet durch Fr. Dr. Heberer von Landesamt für Denkmalschutz untersucht, vermessen und photographiert.

 

Mai 2009

Dach
Die Vergoldung der Turmkreuze ist abgeschlossen und sie erstrahlen in neuem Glanz. Ein Teil des Gerüstes, der nur für diese Arbeiten notwendig war ist bereits zurückgebaut. Das Ab- und Neueindecken des Daches ist in vollem Gange. Wir hoffen, dass es in den ersten Juniwochen abgeschlossen werden kann und dann auch die Glocken wieder erklingen können. Damit endet zumindest dieser Teil des musikalischen Schweigens. Die Orgel bleibt leider bis auf weiteres verpackt. Ein Teil des Schiefers wird mit Griffen versehen und eignet sich so hervorragend als Käseplatte oder Ähnliches und kann als Andenken an die Renovierung erworben werden. Die Einnahmen kommen natürlich der Renovierung zu Gute.
 
Mauerwerk
Außerdem haben die Arbeiten am Mauerwerk begonnen. Die Risse sind tief und es zeigt sich, dass die Materialqualität bei der Instandsetzung von 1956 an vielen Stellen sehr schlecht war. Große Mauerteile müssen ausgetauscht und erneuert werden. Die Kosten wachsen und wachsen. 
 

April 2009

Die Bauarbeiten haben begonnen, das Gerüst ist gestellt und die Arbeiten können beginnen. Zunächst werden die Fenster in Ostchor ausgebaut und durch Notglas ersetzt. Das Glas wird gereinigt, neu verbleit und später wieder eingesetzt. Zum Schutz vor Staub mussten die Orgel und Mirkofonanlage schon jetzt und nicht, wie zunächst geplant, zu Beginn der Innenarbeiten staubdicht verpackt werden. Die Außenrenovierung beginnt mit der Neuvergoldung der Turmkreuze und gegen Ende April mit dem Abklopfen des Putzes und der Dachabdeckung. 
 

März 2009

Im Garten von St. Johannis wurden die Garagen abgerissen. Sie waren unansehnlich, und der Platz wird als Baufeld gebraucht. Für später sind die Erhöhung des Bodens und zwei Stellplätze geplant.
Derzeit wird das Dachgebälk über Georgsaal, Kapelle, Nordseite und Chorsaal von innen verstärkt, nachdem die Dachböden mit Elektrizität ausgerüstet wurden, damit das Dach anschließend das Gerüst tragen kann. Ab 1. März, also gleich nach der Fastnacht, wird die Kirche eingerüstet. Ein Gemeindeteam arbeitet an einem schönen Bauschild.
Die Nutzung des Gerüsts für Werbung ist geplant, in der Hoffnung, Motive zu finden, die niemanden ernsthaft ärgern.
Die Renovierung beginnt mit der Neuvergoldung des Kreuzes auf dem Dach, es folgt die Dachdeckung, die Entfernung des gesamten Putzes, um die inneren Mauerrisse zu verbinden und dann die Neuverputzung. Mehr als 20 Meter Mauerrisse wurden von außen gemessen. Wir werden im nächsten Gemeindebrief ausführlich berichten.
 

Dezember 2008

Kirchenfenster
Wir werden ein gerüstfreies Weihnachten erleben. Das Fenster der Nordseite im Altarraum ist renoviert, alle kleinen Scheiben des Antikglases sind gereinigt und neu abgedichtet. Zugleich sind an der Außenwand die Gesteinsschäden in verschiedener Schichttiefe von Spezialisten versorgt worden. Die Erhebung dieser Schäden, ihre Kartographierung, die Analyse und die Reparatur haben den ganzen Herbst beansprucht.

Ausblick
Es ist das Jahr der Planungen, Vorbereitungen und Ausschreibungen, und manche Einzelheit taucht beim nahen Hinsehen auf: der Taubenschutz, die elektrischen Leitungen, die die Orgel versorgen, der notwendige Abriss der Garagen, damit wir ein Baufeld bekommen und später Stellplätze entstehen können, da der Parkplatz auf der Schöfferstraße an das Dekanat verpachtet wurde zur Errichtung des Kirchlichen Informations- und Kontaktzentrums, und die Notwendigkeit der Neugestaltung dieses Garagenplatzes. Auch eine Außenbeleuchtung der Kirche muss bereits jetzt in die Planung aufgenommen werden. Und mit den Nachbarn musste der Kontakt hergestellt und die möglichen Beeinträchtigungen mussten genannt werden. Für 2009 gilt: nach Fastnacht wird die Kirche eingerüstet und Dach, die beiden weiteren Fenster des Altarraums und die Außenwände werden renoviert. 2010 steht die Innenrenovierung an, und wir müssen Asyl suchen für die Gottesdienste. Das kirchliche Leben ist aber davon unberührt.

 

September 2008

Kirchenfenster
Die sichtbare Renovierungmaßnahme 2008 in der Kirche ist die Neu-Verbleiung der Kirchenfenster. Eine große Anzahl der beschädigten Scheiben muss ersetzt werden durch das originale mundgeblasene Antikglas, das dann strukturgewischt wird. Damit wird die Transparenz kontrolliert, da ohne diese Wischung die Außengebäude stark zu sehen wären. Die Fenster werden ausgebaut, die Kirche erhält in der Übergangszeit eine Notverglasung wie jetzt bereits auf der Nordseite, der Steinmetz prüft das Gemäuer und die Zementverfugungen, die in letzter Zeit reichlich Bröckchen abgeworfen haben.

Gemeindehaus 
Die Renovierung des Gemeindehauses ist abgeschlossen. Licht, frisch und sonnig ist der Gesamteindruck, der Blaue Saal braucht einen neuen Namen, da nichts mehr blau ist sondern gelb und schilfgrün.

 


Herrnhuter Losungen

Es ist keine aktuelle Losung vorhanden, bitte informieren Sie den Webmaster.