Studenten der Hochschule für Musik, sowie der Universität Mainz, präsentieren besondere Werke aus der Welt der Musik und Literatur. Es wird ausgegraben, wiederentdeckt, aber auch neugeschöpft. Im Rahmeder Benefizaktion Sounds for St. Johannis, deren Erlös der Sanierung der ältesten Mainzer Kirche dienen, laden wir Sie herzlich ein, zu bunten Abenden, angefüllt mit Musik und Poesie. Für die Organisation der Abende zeichnet die junge Mainzer Künstlerin Vera Hahn verantwortlich, unterstützt durch Sofie Taubert. Alle Veranstaltungen finden im Georgssaal der Johanniskirche statt. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Die Reihe wird evt. fortgesetzt.
27. November 2009, 20 Uhr
„Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin...“ eine Mini-Revue
Ein szenischer Liederabend mit Stücken von Friedrich Hollaender, Robert Stolz und Kurt Weill. Es geht um Liebe und Liebesleid, um Träumereien, Verführung und den immerzu schwelgenden Tangogeiger. Im Rahmen der Benefizreihe „Sound for St. Johannis“ lassen fünf Musikstudenten Revuelieder aus den 30er Jahren wieder aufleben. Ein kurzweiliger Abend mit altbekannten Klassikern und wiederentdeckten Schönheiten.
11. Dezember 2009, 20 Uhr
Zwei außer Rand und Band, GitarrenDuo - Jazz/Pop/Funk
Seit gut zwei Jahren sind die beiden Mainzer Jazzstudenten Jens Mackenthun und Lukas Roos als Gitarrenduo im Rhein-Main Gebiet aktiv. In ihrem Programm finden sich sowohl Klassiker aus der Popwelt als auch weniger bekannte Werke aus dem Jazz. Mal meditativ ruhig, mal jazzig, funky, nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise durch (mindestens) die letzten 30 Jahre des Pop und Jazz. www.myspace.com/zweiausserrandundband
15. Januar 2010, 20 Uhr„Drum leb' ich, ewig Träume zu betrachten“, Konzert und Lesung mit Texten aus der Romantik
Blühen und bluten, damals wie heute das Thema unzähliger Dichter und Ausdruck von Jungendkultur. Neben Texten von Heinrich Heine werden Gedichte von Caroline von Günderrode, Ludwig Uhland und weiteren Dichtern aus dem Zeitraum Romantik verwendet.Das Konzert verknüpft romantische Lyrik mit zeitgenössischem Liedausdruck, in welchem genauso Einflüsse aus Popularmusik mitklingen. Textauswahl und Vertonungen sind von Vera Hahn.
29. Januar 2010, 20 Uhr
Tucholsky-Abend, Lesung mit Oboe
Vom Reisen und Ankommen...
Eine Lesung mit Texten von Kurt Tucholsky in musikalischem Rahmen.
"Hier schlagen die Wellen der Fremde an das heimische Gestade... Heimisch? Für wen?"
Kurt Tucholsky, der stets zwischen Städten, Ländern und Verlagen hin und her reiste, hat eine feine Sensibilität entwickelt für den Übergang zwischen Vertrautheit und Fremde. Seine Texte sind wie Lupen, die Gewohnheiten, Eigenarten, Ängste und Freuden für einen kurzen Moment beleuchten, um sie sogleich im großen Kontext wieder verschwimmen zu lassen. Durch die große Melancholie, die über vielen Texten liegt, blitzt der Schalk. Mal spöttisch, mal verschmitzt beobachtet Tucholsky wie sehr die Wahrnehmung an Blickwinkel und Ort gebunden ist, und wie sehr er sich verschiebt, wenn man sich die Zeit nimmt anzukommen. Die Lesung lädt ein: zum Lachen, zum Nachdenken, zum Beobachten.
Lesung: Sofie Taubert, Oboe: Roman Fikstof
Eine Lesung mit Texten von Kurt Tucholsky in musikalischem Rahmen.
"Hier schlagen die Wellen der Fremde an das heimische Gestade... Heimisch? Für wen?"
Kurt Tucholsky, der stets zwischen Städten, Ländern und Verlagen hin und her reiste, hat eine feine Sensibilität entwickelt für den Übergang zwischen Vertrautheit und Fremde. Seine Texte sind wie Lupen, die Gewohnheiten, Eigenarten, Ängste und Freuden für einen kurzen Moment beleuchten, um sie sogleich im großen Kontext wieder verschwimmen zu lassen. Durch die große Melancholie, die über vielen Texten liegt, blitzt der Schalk. Mal spöttisch, mal verschmitzt beobachtet Tucholsky wie sehr die Wahrnehmung an Blickwinkel und Ort gebunden ist, und wie sehr er sich verschiebt, wenn man sich die Zeit nimmt anzukommen. Die Lesung lädt ein: zum Lachen, zum Nachdenken, zum Beobachten.
Lesung: Sofie Taubert, Oboe: Roman Fikstof


